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Beschichtung von Holzbauteilen Holzbauteile perfekt gestalten und dauerhaft schützen

Holz lebt und arbeitet. Auch zu Holzbauteilen und Holzwerkstoffen verarbeitet, reagiert es – vor allem im Aussenbereich – auf ganz natürliche Art und Weise auf die Einflüsse von Wind und Wetter wie UV-Strahlung, extreme Temperaturen, Feuchtigkeit und biologische Faktoren wie Pilz- und Insektenbefall.

Um Holzbauteile wie Fassadenverkleidungen, Dachuntersichten oder Holzfenster perfekt zu gestalten und dauerhaft zu schützen, kommt es sowohl auf die richtigen Produkte als auch auf das Gewusst-wie an.

Produktassistent

Sollen im Aussenbereich nicht masshaltige, begrenzt masshaltige oder masshaltige Holzbauteile beschichtet werden? Oder Holz und Holzwerkstoffe innen? Ist eine deckende, lasierende oder farblose Holzbeschichtung gewünscht?  Nach Auswahl der Kriterien führt Sie der Produktassistent auf direktem Weg zum richtigen Produkt.

 
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    Holzschutz

    Konstruktiver Holzschutz: Darauf kommt's an

    Kein anderer Werkstoff ist so vielseitig wie Holz - er bringt aber auch gewisse Besonderheiten mit sich: Als Werkstoff aus der Natur ist Holz ein höchst anspruchsvolles Material. Denn Holz braucht Schutz vor Sonne, Feuchtigkeit und Temperaturschwankungen.

    Schon bei der Planung sollte darauf geachtet werden, dass Holzbauteile vor Durchfeuchtung geschützt sind. Regen- und Tauwasser müssen ungehindert abfliessen können. Denn konstruktive Mängel lassen sich im Nachhinein selbst durch das beste Beschichtungssystem nicht ausgleichen.

    • Ausreichende Dachüberstände: Die Dachüberstände sollten so dimensioniert sein, dass eine direkte Bewitterung so weit wie möglich vermieden wird. Im Spritzwasserbereich ist auf Holzbauteile zu verzichten!
    • Schutz der Hirnholzflächen: Schnittflächen quer zur Faser (Hirnholz) nehmen besonders leicht Feuchtigkeit auf und haben ein ausgeprägtes Quellvermögen. Deshalb sollte Hirnholz nach Möglichkeit nicht der direkten Bewitterung ausgesetzt werden.
    • Tropfkanten: Sie dienen dazu, das Wasser möglichst schnell abzuleiten.
    • Gerundete Kanten: Bei masshaltigen Holzbauteilen – also zum Beispiel bei Fenstern – müssen alle Kanten abgerundet sein, um durch ausreichende Schichtdicke einen guten Kantenschutz zu erzielen.
    • Erdkontakt vermeiden!

    Chemischer Holzschutz

    Chemischer Holzschutz sollte immer selektiv erfolgen – also nur, wenn er aufgrund der verwendeten Holzart und der Objektsituation erforderlich ist, und auch nur dort, wo er tatsächlich wirken soll: tief im Holz. Die zu verwendende Imprägnierung muss demnach ein gutes Penetrationsvermögen haben.

    Brillux Holzschutzgrund 250 eignet sich hervorragend für das tiefe Eindringen in Holzporen und sorgt so für den Schutz vor Bläue und Fäulnis von statisch nicht beanspruchten Hölzern ohne Erdkontakt im Aussenbereich sowie von Fenstern und Aussentüren. Seine Wirksamkeit wurde im Rahmen eines EU-weiten Zulassungsverfahrens für Holzschutzmittel anerkannt (siehe DIN 68800-3 unter "Normen und Regeln").

    Physikalischer Holzschutz

    Der physikalische Holzschutz ergänzt die konstruktiven Massnahmen und den chemischen Schutz. Dabei werden geeignete Beschichtungen eingesetzt, die einerseits Witterungseinflüsse vom Holz fernhalten und andererseits der Oberflächengestaltung dienen (siehe BFS-Merkblatt Nr. 18 unter "Normen und Regeln").

    Flexibler Schutz vor Algen und Pilzen: Neben Verschmutzungen werden Mikroorganismen wie Algen und Pilze zunehmend ein Problem für Aussenflächen. Das einzigartige Schutzkonzept Protect von Brillux bietet einen flexiblen und umfangreichen Schutz in allen Farbtönen und für alle Untergründe – auch für Holz.

    Masshaltigkeiten

    Die Auswahl der richtigen Holzbeschichtung orientiert sich nach dem Kriterium der Masshaltigkeit. Diese definiert, wie stark ein Holzbauteil seine Masse durch Quellen und Schwinden verändert bzw. verändern darf. Unterschieden werden nicht masshaltige, begrenzt masshaltige und masshaltige Holzbauteile, die jeweils darauf ausgerichtete Beschichtungsaufbauten erfordern.

    Masshaltig

    Masshaltig sind Holzbauteile, bei denen Massänderungen nur in sehr geringem Umfang zugelassen sind. Fenster, Aussentüren sowie masshaltig verzapfte und verklebte (verleimte) Fenster- und Türläden sind hier als Beispiele zu nennen.

    Begrenzt masshaltig

    Begrenzt masshaltig sind Holzbauteile mit zugelassenen Massänderungen in begrenztem Umfang. Das gilt zum Beispiel für Verbretterungen mit Nut und Feder, Gartenmöbel, Fachwerk, Dachuntersichten und -gesimse sowie Aussentore, Fenster- und Türläden, soweit diese nicht bereits als masshaltig anzusehen sind.

    Nicht masshaltig

    Nicht masshaltig sind Bauteile, deren Volumenänderungen nicht begrenzt sind, also zum Beispiel mit offener Fuge montierte Aussenbekleidungen aus Brettern, offene Stülpschalungen auf Lattenrost, überlappende Verbretterungen, Schindeln, Palisaden, Holzroste oder Zäune.

    UV-Schutz

    Für gesundes Holz: Hightech gegen UV-Strahlung

    Die Einwirkung von kurzwelliger UV-Strahlung schädigt die wichtigsten Holzbestandteile: Cellulose und Lignin. Besonders fatal ist die Strahlungswirkung auf das Lignin, das wie eine Art Kleister in den Zellwänden eingelagert ist und für die Stabilität und Härte des Holzes sorgt. Die energiereiche UV-Strahlung zersetzt das Lignin nach und nach.

    Im Aussenbereich: Dauerschutzlasur 580

    Holz ist ein anspruchsvoller Baustoff, der insbesondere im Aussenbereich höchsten Belastungen ausgesetzt ist und deshalb besonderen Schutz verlangt. Dabei geht es nicht nur um die Optik, sondern vor allem auch darum, die Funktionalität der Bauteile dauerhaft zu gewährleisten. Deshalb kommt es entscheidend auf die Wahl der richtigen Beschichtung an. Das Material muss

    • wechselnden Wetterbelastungen widerstehen
    • Langzeitschutz vor UV-Strahlung gewährleisten
    • versprödungsresistent sein
    • eine optimale Untergrundhaftung aufweisen

     

    Mit der Dauerschutzlasur 580 hat Brillux eine Holzbeschichtung entwickelt, die genau diese Anforderungen erfüllt und sogar mehr als das. Denn sie bietet neben hervorragendem Schutz auch optimalen Verarbeitungskomfort.

    Im Innenbereich: Beschichtungseigenschaften

    Nicht nur aussen, sondern auch im Innenbereich wirkt sich die energiereiche UV-Strahlung negativ aus. Unschöne Farbtonveränderungen, die spätestens beim Möbelrücken sichtbar werden, sind die Folge.

    Mit den neuartigen UV-Absorbern hat Brillux eine Technologie entwickelt, die ein Nachdunkeln bzw. Vergilben des Holzes weitgehend verhindert.

    Im Innenbereich wirken die mit UV-Absorber ausgerüsteten Klarlacke Lacryl-PU Holzsiegel 262 und 264 optimal, wenn sie auf zuvor unbehandelten Flächen verwendet werden, da hier der ursprüngliche Farbton noch erhalten ist.

    Im Innenbereich: Beschichtungseigenschaften

    Aufhelltechnik

    Brillux Praxistipp für Profis

    Die Aufhelltechnik kommt zur Ausführung, wenn eine optische Angleichung zwischen dunklen Holzbauteilen und anderen Flächen – zum Beispiel neuen Fenstern oder Türen – erreicht werden soll. Der gewünschte Effekt wird durch eine aufeinander abgestimmte Kombination aus deckender Grundbeschichtung und lasierendem Finish erzielt.

    1. Die Ausgangssituation

    Eine dunkel lasierte Holzfläche soll heller werden. Gleichzeitig ist die Holzanmutung zu erhalten. Das geht nur mit der Aufhelltechnik.

    2. Die deckende Grundbeschichtung

    Der dunkel lasierte Untergrund wird mit Impredur Grund 835 im vorgegebenen Farbton abgedeckt.

    3. Die lasierende Schlussbeschichtung

    Die Zwischen- und Schlussbeschichtung mit Dauerschutzlasur 580 wird leicht streifig ausgeführt.

    4. Perfektes Ergebnis

    Das perfekte Ergebnis resultiert aus dem Zusammenspiel von deckender Grundbeschichtung und lasierender Schlussbeschichtung.

    Referenzobjekt Heiligenstein

    Referenzobjekt Heiligenstein

    Dank der Aufhelltechnik erstrahlt das Hotel Heiligenstein in Baden-Baden in neuem Glanz.

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    Holzinhaltsstoffe isolieren

    Darauf kommt's an

    Die Situation: Eine weisse Vertäfelung ist gerade lackiert worden und schimmert plötzlich bräunlich oder zeigt unschöne gelbe Flecken.

    Die Ursache: Holz ist ein anspruchsvoller Werkstoff, der zum grössten Teil aus organischen Bestandteilen aufgebaut ist, aber auch einen gewissen Grad an Holzinhaltsstoffen enthält. Diese Stoffe sind wasserlöslich und können durch die Verwendung von wasserbasierten Beschichtungsstoffen von einer Schicht zur anderen transportiert werden und gelangen so bis an die Oberfläche.

    Die Lösung: Während bei herkömmlichen wasserbasierten Grundierungen ein Grossteil der Holzinhaltsstoffe an die Beschichtungsoberfläche gelangt, wird mit Isoprimer 243 bzw. Hydro-PU-XSpray Isoprimer 2243 ein Durchschlagen wirkungsvoll verhindert.

    Das Rezept für den Erfolg liegt in der kationischen Isolierwirkung. Durch die spezielle Formel sowie einen leicht sauren pH-Wert wird eine hervorragende Barrierewirkung erzielt. Somit haben Holzinhaltsstoffe keine Chance, in den Beschichtungsfilm einzudringen.

    Normen und Regeln

    Wichtige Normen und Regeln für die Holzbeschichtung

    Für Erst- und Renovierungsbeschichtungen von Holzbauteilen im Aussenbereich gibt es eine Reihe von Normen und Regeln. Sie geben Auskunft über spezielle Eigenschaften von Holzuntergründen und die Wirkung unterschiedlicher Beschichtungsmaterialien, nennen Prüfmethoden, geben Verarbeitungshinweise und besagen, wann welche Massnahmen zu ergreifen sind.

    Neben diesen Normen und Regeln bieten die Praxismerkblätter (Technische Merkblätter) des Herstellers einen tieferen Einblick in die Verarbeitung und weisen auf Details des jeweiligen Produktes hin.

    Das Merkblatt Nr. 18 (Beschichtungen auf Holz und Holzwerkstoffen im Aussenbereich) informiert umfassend über den Werkstoff Holz, Untergrundprüfungen und Beschichtungsaufbauten – sowohl für masshaltige als auch begrenzt masshaltige und nicht masshaltige Holzbauteile. Es werden die technischen Regeln für die Beschichtung aller Bauteile aus Holz und Holzwerkstoffen im Hochbau berücksichtigt und erläutert.

    Darüber hinaus gibt dieses Merkblatt Hinweise zu den Beanspruchungsbedingungen von Beschichtungen. Das Merkblatt Nr. 18 bezieht sich hierzu auf die DIN EN 927-1 (Beschichtungsstoffe und Beschichtungssysteme für Holz im Aussenbereich). Die Beanspruchungsbedingungen sind nicht nur abhängig von den klimatischen Bedingungen am Objekt, sondern auch vom konstruktiven Schutz durch bauliche Massnahmen, z. B. Überdachungen oder Laibungen (siehe Diagramme rechts).

    Im Teil C der VOB (Vergabe- und Vertragsordnung für Bauleistungen) sind die Grundlagen einer fachlich richtigen Arbeitsweise und Materialauswahl für Maler und Lackierarbeiten in der DIN 18363 festgelegt. Der Teil C gilt auch bei Verträgen nach BGB und muss nicht gesondert vereinbart werden.

    In der Norm DIN EN 350-2 (Dauerhaftigkeit von Holz und Holzprodukten – natürliche Dauerhaftigkeit von Vollholz) sind die Holzarten nach ihrer Resistenz gegen Holz zerstörende Pilze, Mikroorganismen und Insekten in Klassen eingeteilt.

    Definiert vorbeugenden chemischen Holzschutz und seine Einsatzbedingungen. Für den Bereich Anstriche ist hierbei in erster Linie der Absatz 12 (nicht tragendes, masshaltiges Holz, Schutz von Fenstern und Aussentüren) von Bedeutung.

    Lacke und Grundierungen

    Profi-Verarbeiter brauchen Lösungen, die für jede Aufgabe den optimalen Beschichtungsaufbau ermöglichen.

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    Scala-Musterservice

    Alle Holzlasurfarbtöne auf grossflächigen Echtholzmustern zum Bestellen..

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